Hallo,
muss doch mal eine Lanze brechen für unsere Balljungen, die bei den Heimspielen der Eintracht, von vielen unbemerkt eigentlich gerne und fleißig ihren Dienst tuen.
Allerdings gibt es da den einen oder anderen Wehrmutstropfen zu verzeichnen.
Nicht nur, dass die Jungs vom Verein beim letzten Spiel noch
nicht einmal einen Essengutschein bekamen und somit keine Gelegenheit hatten (bei 2 Stunden vor dem Spiel da sein müssen) vor ihren für den Verein zu leistenden Dienst etwas zu essen, nein so haben diese mit, für eine Nachwuchsarbeit der Eintracht sehr förderlichen, Restriktionen zu kämpfen.
Diese Restriktionen bestehen darin, dass die Balljungen nur dafür da sind die
Bälle zu holen und ansonsten
unsichtbar zu
sein haben. Es ist Ihnen
unter Androhung von Konsequenzen verboten Spieler anzusprechen.
Ich habe Verständnis dafür, wenn das vor und während dem Spiel seine Gültigkeit hat, aber nach Beendigung des Spiels sehe ich durch Kontakt des Balljungen zum Spieler keine Beeinträchtigung der Konzentration des Spielers.
So ist der Profispieler doch eher Vorbild und eventuell auch Idol für den Balljungen.
Dieser wiederum ist gut genug dafür ist sich in der U16 oder U17 den Hintern für die Eintracht aufzureißen,
werden aber, was den Umgang mit den Profikickern angeht,
wie die
Pest behandelt, die diesen blos nicht zu nahe und auch ja nicht ansprechen sollen. Es könnte ja sein, dass der eine oder Spieler durch verbalen Austausch so verletzt wird, dass er seinen Pflichten nicht mehr nachkommen kann.
Nicht das
die Profikicker was dafür könnten, nein so steht
insbesondere die Leitung für den Lizenzspielerbereich dafür das die Balljungen so, wie beschrieben behandelt werden.
So ist anzuprangern, wie der Verein mit seinem Nachwuchs, nachdem dieser seien Dienst gut getan hat umzugehen pflegt:
Einer der Balljungen wurde nach dem gestrigen Spiel gegen die Bayern von, soweit ich weis
Faton Toski kurz angsprochen. Dieser
überließ dem
Balljungen, zu dessen Überraschung, weil er wusste, dass er keinen Kontakt zum Spieler haben darf, das
Trikot. Leider wurde das jedoch von einem Securitymenschen beobachtet.
Dem Balljungen wurde das
Trikot mit der Behauptung
wieder abgenommen, er habe entgegen der Regel den Spieler angesprochen und das Trikot erbettelt.
Der Balljunge hat das Trikot abgeben müssen und muss außerdem noch mit Konsequenzen rechnen. Und das alles nur, weil ein Profi einem Balljungen etwas Gutes tun wollte.
Hier ist eigentlich schon zu erkennen, welchen Stellenwert der Nachwuchs bei der Eintracht in Frankfurt hat ?!
Ich denke dass dies ein
"sehr guter" Weg die für die Eintracht spielende Jugend für den Verein zu motivieren, wenn man sie wie Sachen behandelt und von vornherein als Lügner und geringwertig hinstellt, die froh sein können wenn Sie hier und da mal einen Ball aufheben und einem Spieler zuwerfen dürfen.
Das musste ich mal Los werden.
Vielleicht erreicht es ja die richtigen Leute und man denkt mal darüber nach, dass auch der (wenn auch nur kurze) Kontakt zu den Profis, gerade bei den jüngeren Spielern Kräfte freisetzen, die dem Verein nur dienlich sein können.
Gruß
Princerupert